1. Februar FOREVER TOP!

    KALENDER:
    Karel Treybal *1885-1941, tschech. Meister – E Svetozar Gligorió *1923, serb. GM – Alexander Rueb †1959 – Jakow Borissowitsch Estrin †1987 – Erich Eliskases †1997

    Ulf Andersson – Doppelter Großmeister
    Der am 27.Juni 1951 in Västerås (Schweden) geborene Ulf Andersson machte in seinem Leben mehrere steile Karrieren: 1972 Großmeister im Schach und seit den neunziger Jah- ren auch Großmeister im Fernschach, wo er mit der Marke 2806 Elo den höchsten je erspielten Wert erreichte. Anderssons große Erfolge liegen in den achtziger Jahren, wo er dreimal in Serie Hastings gewann und an Brett 1 im Match UdSSR gegen den Rest der Welt antrat. 1996 stellte Andersson mit 310 Partien in 15 Stunden und 23 Mi- nuten einen Rekord im Simultanschach auf.

    Svetozar Gligoric – Jugoslawisches Denkmal
    ln Serbien ist Svetozar Gligoric im wahrsten Sinne des Wortes eine Legende. Elfmal gewann er die jugoslawische Meisterschaft, mehrfach stand er in Kandidatenmatches, und durch sein enormes Charisma, gepaart mit Fairness, ist Gligorió überall gerngesehener Gast, in der Heimat verehrt und heiß geliebt. Der am 2. Februar 1923 in Belgrad (heute Serbien) geborene Sportler verlor bereits früh seinen Vater und war bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bereits Vollwaise. Für einige Jahre tauschte er das Schachbrett mit der Waffe und schloss sich den Partisanentruppen Titos an. Unmittelbar nach dem Krieg begann Gligorióc kometenhafter Aufstieg. Er gewann Turnier um Turnier scheinbar mühelos und erwarb schließlich 1951 als einer der ersten jungen Spieler den Titel eines Großmeisters. Für seine Verdienste um das jugoslawische Schach erhielt Gligoric einen lebenslangen Freiplatz für alle nationalen Meister- schaften. 1959 wurde Svetozar Gligoric sogar zum Sportler des Jahres gewählt.

    Lajos Portisch – Ungarns Legende (nach Fußball nun Schach Ungarns Sternstunden vor Fam. Polgar) Lajos Portisch erhielt in Ungarn die höchst mögliche sportliche Auszeichnung: Er wurde 2004 Sportler der Nation. Der am 4. April 1937 in Zalaegerszeg geborene Portisch war zweifellos der beste ungarische Spieler des 20. Jahrhunderts. Neunmal gewann erzwischen 1958 und 1981 die ungarische Meisterschaft, und siebenmal qualifizierte er sich für ein Kan- didatenturnier. Dazu kommen seine Rekorde bei Olympia- den: die meisten Teilnahmen (20), die höchste Zahl an Partien (260) und Punkten (176,5), 1978 mit Ungarn Sieger gegen das damals “unschlagbare” sowjetische Team. Seit 1961 ist Lajos Portisch Großmeister, der auch danach mit immensem Arbeitseinsatz
    (nach eigenen Aussagen bis zu acht Stunden täglich) sein Schach verfeinerte; Portisch wurde zur Legende!
    Ähnlich wie Christiano Ronaldo (Fußball CR7) trainierte er länger und härter als andere.

Quelle -pdf:

Schachkalender 02.02. proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 02.02.

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