10. April GUSTAVUS SELENUS

KALENDER:  August II. zu Braunschweig und Lüneburg *1579-1666, dt. Autor• Samuel Loyd +  1911 •
Capablanca wird 1921 gegen Lasker Weltmeister

Chronologie 3 von ca. 1500 bis 1700 (4. Apr.+31. Aug.)

um 1500 – Die Göttinger Handschrift (vermutlich eine Abschrift des Lucena-Werks) enthält die älteste vollständige Schachpartie in lateinischer Sprache.

um 1500 – Das Coronini-Manuskriptwird vom Mathematiker Luca Pacioli verfasst.

um 1S00 – Zwei junge Burgherren kämpfen auf dem Platz von Marostica auf Vorschlag des Burgherrn Taddeo Parisio bei einer Schachpartie um die Hand der schönen Leonora. Der Unterlegene bekommt die Schwester Leonoras zur Frau. F 13

1507     –   Ein an de Cessolis angelehntes deutsches Schachbuch, das Schachzabel-Spiel von Jakob Mennel, erscheint in Oppenheim.

1512 – Das in Rom gedruckte Schachbuch des portugiesischen Apothekers Damiano deOdemira erscheint unter dem Titel Questo libto edaimparare giocare ascachi et de le partite. Es ist das erste Lehrbuch mit den neuen Schachregeln.

1515 – Das Schachdorf Ströbeck (seit 1991 offizieller Name) wird urkundlich erwähnt. Der Legende nach bringt 1011 ein adeliger Gefangener den Ströbeckern das Schachspiel bei. FT 26

um 1545 –  Francois Rabelais beschreibt in seinem Romanzyklus Gargantua und Pantagru­el  ein Schachspiel mit lebenden Figuren, ein wahres Gemetzel zwischen einem silbernen und einem goldenen König.

1561     –   Die moderne Schachtheorie wird mit dem in Alcala herausgegebenen berühmten Werk des spanischen Priesters Ruy Lopez de Segura (Titel: Librodela in­ vencion liberal y arte de/ juego des Axedrex) begründet. Die Rochade wird ebenfalls erstmals beschrieben. 5.Sep.                                                            .

um 1575 – Am Hof Philipps II. in Madrid wird das erste Schachturnier der Geschichte gespielt. Mit den siegreichen Meisterspielern Giovanni Leonardo di Bona da Cutri (alias il Puttino, der Kleine) aus Kalabrien und Paolo Boi aus Syrakus beginnt die Hochblüte des italienischen Schachs.

um 1590- Der Schachlehrer Giulio Cesare Polerio begründet mit einem unveröffentlich­ten Manuskript die italienische Schule.

um 1600- Erste professionelle Spieler tauchen auf. Sie leben von Wettpartien sowie dem Verfassen von  Manuskripten für adelige Mäzene.                                                            .

1616 – Unter dem Pseudonym Gustavus Selenus veröffentlicht August II. zu Braun- schweig und Lüneburg beim Leipziger Verleger Henning Groß das erste Schachbuch in deutscher Sprache: Das Schach-oder König-Spiel. 9. Apr.

1619/1621 – Der Kalabrese Gioacchino Greco verfasst sein erstes Schachmanuskript im Auftrag der römisch-katholischen Kirche. Er notiert nicht nur Eröffnungsvarianten, sondern widmet sich der gesamten Partie, die dem Leser auch ästhetischen Genuss bereiten soll. 5. Sep.

1694 – Der Oxford-Professor und Schachhistoriker Thomas Hyde veröffentlicht seine beiden Bände De ludis orientalibus (libri duo), wo er eine bis heute gültige Analyse der Ursprünge des Schachs in Indien und Persien liefert.



Quelle: -pdf.

Schachkalender 10.04. proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 10.04.

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