16. April MANAGEMENT UND SCHACH

KALENDER:  Jörg Hickl *1965, dt. GM

Siegerstrategien

Zusammenhänge zwischen Management und Schach wurden erst in den letzten paar Jahren durch entsprechende Literatur untersucht. (A) Alexander Goetz: Schach! Dem Manager. Springer Verlag, Wien 2003. Hier werden deutlich Parallelen zwischen Schach und heutiger Unternehmensführung aufgezeigt, garniert mit praktikablen Tipps für das tägliche Business­ Life.
(B) Garri Kasparow: Strategie und die Kunst zu leben. Piper Verlag, München-Zürich 2007 13. Apr.). Der geniale Ex-Weltmeister ist überzeugt, dass Schach neben Logik, Kon­ zentration und Entscheidungsfähigkeit auch Phantasie und Kreativität lehrt. Kasparow gibt durch Analyse seiner Lehren aus dem Schachspiel viele Ratschläge für einen Erfolgsweg im Berufs- und Alltagsleben.
(C) Jorge Vasconcellos: Strategy Moves. Pearson, London 2007. Das Credo dieses Autors lautet: Wer als Unternehmer erfolgreich sein möchte, muss Strategien zum idealen Zeitpunkt für Investitionen kennen. Die Kunst zwischen Angriff und Verteidigung ist das zentrale Thema dieses Buches. Bekannt dürfte auch der Managementspruch sein – „Structure follows stategy.“ – und genau darum geht es auch beim Schach. (Brückenbau zur Damenumwandlung; Stützpunktbau für die Springer-Attacke u.v.a.m)

Allgemeine Grundsätze des Managens (wie etwa in Fredmund Maliks ausgezeichne­ tem Buch Führen- Leisten Leben beschrieben) stellen das Fundament der Professionalität dar. Je höher der Grad an Komplexität einer Aufgabe, desto wichtiger die Anwendung dieser Grundsätze. Allerdings wirken sie nur im Paket und dürfen daher nie als Einzelelemente verstanden werden. Voraussetzung für den Erfolg ist das Erkennen dieser Grundsätze wie auch deren langjährige Anwendung, also kurz: die Erfahrung. Alle diese Parameter gelten auch uneingeschränkt für jeden Schachspieler.
Mehr lernt man in Management-Akademie – “https://www.malik-management.com (MZSG)”

Ergebnisse anstreben: Letztlich wird jeder Manager/Schachspieler an seinen Resultaten gemessen. Diese mit Effektivität anzustreben muss das große Ziel sein.
Vom Ziel aus Denken, welchen Weg muss mein Springer gehen, um der Dame oder dem König keine Fluchtfelder zu gestatten. => Sieg

Blick aufs Ganze bewahren: Wer als Manager/Schachspieler nur »eine Ecke des Brettes« sieht und den Gesamtzusammenhang nicht versteht, kann auf Dauer keinen Erfolg haben. Alle Facetten des »Spiels« sind wichtig.

Stärken fördern: Nicht die Frage »Was tust du gern?« sondern die Frage »Was fällt dir leicht?« muss im Mittelpunkt stehen.
Die eigenen Stärken zu fördern und ·nicht nur die Schwächen auszubügeln ermöglicht den Weg zum guten Mana­ ger/Schachspieler.

Vertrauen geben/haben: Vertrauen in die eigene Fähigkeit und in die Führungs­stärke des Trainers sowie des Beraterteams sind im Management/Schachsport entscheidend. Vertrauen darf jedoch niemals enttäuscht werden!

  • Kunst des Wenigen sehen: Weder der Manager noch der Schachspieler darf zu viele Dinge gleichzeitig tun.
    Wer sich verzettelt, hat zwar das Gefühl, gearbeitet zu haben, ohne allerdings Resultate zu erbringen.
  • Positiv denken: Wer positiv denkt, egal ob Manager oder Schachspieler, wird seine Einstellung zu »Bergen« verändern.
    Statt einer Hürde sieht er darin eine Chance. Es kommt nur darauf an, im Jetzt zu wirken, mit all den Fähigkeiten, die man hat.

Quelle: -pdf.

Schachkalender 16.04. proSchach.de
Schachkalender, Zitate, Schachanekdoten und Schachgeschichte, Schachtageskalender 16.04.

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