1. Januar MÖGLICH – UNMÖGLICH!
    KALENDER: Ioannis Nikolaidis *1971, griech. GM
    Leonid Kubbel kann mit seinen Studien fesseln wie selten Einer.
    Einer der besten Aufgabenkomponisten neben Philipp Stamma (18.Jh.), Julius Mendheim (19.Jh.), Johannes Kohtz und Carl Kockelkorn (mit Matt in n-Zügen), ARVES (Alexander Rueb Vereniging voor SchaakEindspelStudie) (20.Jh) war Leonid Kubbel. Wahnwitz was durch ihn hier auf´s Brett zaubert.
    Darunter das berühmte Lasker-Manöver, das als Endspielstudie des Weltmeisters Eingang ins praktische Schach gefunden hat. Mehr zu Typen von Schachkompositionen unter janko.at.

Emanuel Lasker (Deutscher Schachweltmeister)
aus: Deutsches Wochenschach 1890
Weiß zieht und gewinnt Wie so oft, schafft der Superspieler eine sehr partienahe Studie. 1.Kb7 Tb2+ 2.Ka7 Tc2 3.Th5+ Ka4 4.Kb6 Tb2+ 5.Ka6 Tc2 6.Th4+ Ka3 7.Kb6 Tb2+ 8.Ka5 Tc2 9.Th3+ Ka2(b2) 10.Txh2. Fesselung und Opfer zugleich. 10…Txh2 11.c8D mit elementarer Gewinnführung. Praktisch veranlagt!

Leonid Kubb 06.01.1921 – Weiß hält Remis Weiß scheint verloren, ohne ausreichendes Material zur Verteidigung. Aber bekanntlich gibt es auch versteckte Opfer, die nicht so ohne weiteres ausgeschlagen werden können. Ein unglaublicher, ja paradoxer Zug eröffnet den Kampf um das Remis: 1.Sd4!!. Noch eine Figur wird dem Gegner zum Fraß vorgeworfen.
1 …Dxd4. Auf 1 …Dd8 folgt 2.Ta3+ Kb7 3.Tb3+ Kc8 4.Tb8+! Kxb8 5.Sc6+ und Remis.
Geht der schwarze König bei seinem Fluchtversuch auf c5 oder c7, kann Weiß mit Se6+ sogar noch gewinnen. 1…Lxd4 wird ebenfalls mit 2.Ta3+ Kb7 und Tb3 und Remis beantwortet. 2.Ta3+ Kb5 3.Tb3+ Kc4 4.Tc3+ Kd5 5.Td3!!. Schwarz muss wie paralysiert zusehen, wie nach 5…Dxd3 dem weißen König das Pattloch auf b2 bleibt. Kunstvoll!

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