1. April BEWEISPARTIE

KALENDER: lvan Faragó *1946, ung. GM – Sergej Beschukow *1971, russ. GM

Bei den zwei originellen und überaus schwierigen Beweispartien kommen Sie nur durch absolut findige Retroanalyse zum Ziel. Bevor Sie frühzeitig entnervt aufgeben, sei hiermit nochmals versichert, dass es sich bei Tibor Orbáns brillantem Rätsel um keinen Aprilscherz  handelt. Zeigen Sie diese Stellung auch Ihren Schachfreunden – Sie werden ob der Wirkung selbst erstaunt sein. Um die Spannung zu erhöhen, sollten Sie vielleicht zunächst »Matt in 3« fordern, was ganz simpel zu bewältigen ist (1 .e4 e6 2.Lb5 c6 3.Lxc6 dxc6). Und dann kommt der absolute Hammer! Auch Géza Schweigs Retro-Problem fällt in die Kategorie
bemerkenswerte ››Schachrätsel«.
Einfach Meisterhaft!


Géza Schweig, Tukor 1938

Schwarz hat gerade den 4. Zug gemacht.
Wie verlief die Partie?

Ein wenig Querdenken wırd hierverlangt.
Aber sonst darf man das laut Mainstream und Gedankenpolizei ja nicht.
Sicher lohnt die Mühe dieser Retroanalyse.
Kleiner Tipp: Lassen Sie die Rössel nicht aus den Augen.
1.Sc3 d6 2.Sd5 Sd7
3.Sxe7 Sdf6 4.Sxg8 Sxg8!
Ungewohnte Rösselsprünge!

Tibor Orbán Die Schwalbe 1976, Lob
Auch hier haben beide Seiten erst 4 Züge gemacht.
Wie verlief die Partie?
Die Begründung von Preisrichter Andre Hazebrouk für das Lob lautet wie folgt
„Eine teuflische Falle. Noch ungewöhnlicher und überraschender als die Stellung von Dr. Geza Schweig.«    Machen Sie sich an die Arbeit – aber reservieren Sie ausreichend Zeit!
1.e4 e6 2.Lb5 Ke7!
3.Lxd7 c6 4.Le8! Kxe8.
Verhext!

Quelle: -pdf.

Schachkalender 01.04. proSchach.de
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